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Eine Zeitungsmeldung aus dem Jahre 2147:
Ethnologen sind in Zusammenarbeit mit Archäologen auf Überreste einer untergegangenen Kultur gestoßen. Im Zentrum der ehemaligen deutschen Hauptstadt Berlin, genauer am damaligen Hackeschen Markt, haben sie Überreste eines Abortes gefunden. Laut Forscherteam handele es sich um Räumlichkeiten, die bis ins späte 20. Jahrhundert als Toilette für sogenannte Eck- oder Hinterhofkneipen gedient haben könnten. Noch bis etwa 2015 lebten in dieser Gegend wohl Menschen, deren Verschwinden bis heute Rätsel aufgibt. Spekulationen zufolge habe sich ein großer Teil tödlich ver(schaufenster)bummelt, der Rest sei vor Langeweile verstorben.
Bei den Inschriften an den Wänden der freigelegten Räume handelt es sich nach Aussage der Wissenschaftler um “Tags” aus der Zeit um die Jahrtausendwende. Diese “Tags” waren Teil einer urbanen Subkultur namens “Graffiti”.
Das Forscherteam plant, die Fundstätte in der menschenleeren Gegend touristenfreundlich zu erschließen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
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